Presseinformation

Markierung der geplanten Tank- und Rastanlagen an der Autobahn im Bergfelder Wald rot-weißen Schleifen zum internationalen Tag des Waldes.

Treffpunkt Lehnitzstraße Ecke Heideplan in Bergfelde am Sonntag, 21. März 2010 um 14.00 Uhr.

Markierung der geplanten Tank- und Rastanlagen an der Autobahn im Wald

Link: Aufruf 'Keine Tank- und Rastanlagen am Wohngebiet in Bergfelde!' Bergfelde, 15.03.2010. - Am internationalen Tag des Waldes werden wir das Gelände, auf dem die Tank- und Rastanlagen "Briesetal" errichtet werden sollen, mit rot-weißen Schleifen kennzeichnen. Erste Schleifen markieren schon markante Stellen im Wald. Wir rufen dazu auf, diese Arbeiten fortzusetzen.

Termin: Sonntag, 21. März 2010 um 14.00 Uhr
in Bergfelde, Lehnitzstraße Ecke Heideplan (Infokasten).

Wer kann, kommt einfach dazu und macht mit. Hilfreich sind stabile und nicht zu schwere Leitern, denn die Schleifen sollen etwas höher angebracht werden. Familie Kölbach (Kontakt siehe unten) koordiniert in bewährter Weise. Bitte beachten: Vorsichtig sein, das Gelände ist unwegsam! Die Mithilfe geschieht auf eigene Gefahr.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Bürgerinitiative A10 Nord, AG Tank- und Rastanlagen "Briesetal", Familie Kölbach, Tel. (03303) 408 366 oder Herrn Puschert, Tel. (03303) 217 826 sowie über die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Helga Garduhn, Tel. (030) 406 31 21 oder Marian Przybilla, Tel. (03303) 509 844.

Hintergrund zum internationalen Tag des Waldes

Ende der 1970er Jahre hat die Welternährungsorganisation FAO als Reaktion auf die globale Waldvernichtung den 21. März zum internationalen Tag des Waldes ausgerufen. Leider blieb dieser wichtige internationale Umwelttag in vielen Ländern fast unbeachtet - und das obwohl die Probleme des Waldes weltweit von Jahr zu Jahr größer werden. So verschwinden jährlich in den Tropen und den borealen Wäldern unverändert etwa 20 Millionen Hektar Wald und werden Wälder in zahlreichen Ländern durch das ungezügelte Wirtschaften der Menschen in ihrer Substanz bedroht. - Dabei wissen wir, dass Wälder Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten sind. Wälder sind komplexe und einzigartige Ökosysteme und vielfach mit einer besonders reichhaltigen und aufeinander abgestimmten biologischen Vielfalt ausgestattet. Viele Tier- und Pflanzenarten, darunter zahlreiche seltene und gefährdete Arten, sind ausschließlich an Waldökosysteme gebunden.

Auf den Wald und die biologische Vielfalt, die er repräsentiert, wirken unterschiedliche menschliche Einflüsse ein. So wird der Wald in Zeiten des Klimawandels besonders gefordert. Nach wie vor ist die Belastung der Wälder durch Luftschadstoffe zu hoch. Einerseits drohen direkte Auswirkungen auf Pflanzen und Tiere aufgrund erhöhter Konzentrationen giftiger Schadstoffe, andererseits gefährden z.B. Bodenversauerung, Schwermetalle im Boden und organische Schadstoffe auch entlegene Waldökosysteme.

Dringend gefordert sind wirksame, völkerrechtlich verbindliche, internationale Regeln zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Wälder - dafür macht sich auch die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald stark! Der Wald schützt uns, wir schützen den Wald.

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