Presseinformation

"Im Wald und auf der Heide - ohne L171 neu!": Wanderung am Freitag, 3. Juli 2009 um 18.00 Uhr.

Gesprächsrunde am ehemaligen Grenzturm ab 19.00 Uhr.

Im Wald und auf der Heide - ohne L171 neu!

Einladung zur Wanderung mit anschließender Gesprächsrunde

Die kleine Wanderung ab 18.00 Uhr zeigt, wie schön hier die Natur in diesem Bergfelder Wald ist und bleiben soll! Danach findet ab 19.00 Uhr eine Gesprächsrunde am Naturschutzturm statt:

Wanderung am Freitag, 3. Juli 2009 um 18.00 Uhr (Dauer etwa ein dreiviertel Stunde).
Treffpunkt in Bergfelde, Emil-Czekowski-Straße Ecke Hohen Neuendorfer Straße (Waldrand).

Getränke und Würstchen für das Lagerfeuer am Turm bitte selbst mitbringen. Sie können vor der Wanderung ab 15.00 Uhr Getränke oder Speisen zum Naturschutzturm bringen.


Bergfelde, 30.06.2009. - Als wir anfingen, gab es nur Sand im Grenzstreifen, das Herthamoor war zugeschüttet. Doch bald gab es die Entwicklung des Gewerbegebietes, das sich übrigens auf der Gemarkung Bergfelde befindet, und die verschiedenen Straßenplanungen von hier nach Bergfelde. Bislang ist es gelungen, auf verschiedenen "Wegen" diesen Straßenbau aufzuhalten. Die Überraschung mit der neuen L171 hat deshalb sofort zu Recherchen geführt. Welche Stellen wussten nichts von dieser Planung, obwohl sie das hätten wissen müssen? Welche Bededeutung hat die gemeinsame Landesplanung von Berlin und Brandenburg? Was könnte eigentlich hinter dieser Planung in Wahrheit "stecken"? Es gibt viel zu berichten.

Unser Wald befindet sich im Naturpark Barnim wie auch der Frohnauer Forst mit dem Hubertussee. Um uns herum ist Landschaftsschutzgebiet, der Wald hat den Status Erholungswald. Wildschweine, Rehe, Waschbären, Dachse und viele Vögel, seltene Amphibien und Reptilien fühlen sich wohl. Hier liegen die eingetragenen Flächennaturdenkmale Herthamoor, Treuegraben und Wacholderheide sowie das Naturdenkmal Eiche in der Glienicker Straße und die Ulme in der Kurze Straße. Im nördlichen Postwald gibt es das Flächennaturdenkmal Pechpfuhl und das Naturdenkmal Maulbeerhecke. - Im Grenzstreifen wachsen sogar Orchideen!

Das vorliegende Straßenausbauprogramm des Bundeslandes Brandenburg, wie es im Ausschuss des Landtages vorgestellt wurde, findet sich auf der Internetseite des MIR Brandenburg.

Durch unser Projekt Naturschutzturm kennen wir seit Juni 1990 die Entwicklung und alle möglichen Vorgänge in diesem Bergfelder Grenzstreifen und im Wald. Der Naturschutzturm Berliner Nordrand liegt im früheren Grenzstreifen zwischen Berlin-Frohnau und dem Hohen Neuendorfer Ortsteil Bergfelde. Ansprechpartner sind Frau Garduhn, Telefon (030) 406 31 21 und Herr Przybilla, Telefon (03303) 50 98 44. Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie unter Anreise & Kontakt.

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